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Julija Mendel, ehemalige Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, hielt am 16. September 2026 eine Rede vor Abgeordneten in Straßburg. Sie rechnet mit der aktuellen Kriegs- und Eskalationspolitik ab, schildert die verheerenden humanitären sowie gesellschaftlichen Folgen des Konflikts vor Ort und fordert einen Kurswechsel hin zu Verhandlungen und Diplomatie.
Julija Mendel beschreibt den Zusammenbruch des Alltags in der Ukraine: eine kollabierende Demografie, zerstörte Infrastruktur, Traumata bei Kindern und den Verlust an Bildung und Zukunftsperspektiven. Zudem übt sie deutliche Kritik an der politischen Führung in Kiew und an westlichen Akteuren, die eine endlose militärische Logik befeuern, während die ukrainische Bevölkerung den Preis dafür zahlt.
Im Video geht es um:
– Die Rede von Julija Mendel vor EU-Parlamentariern
– Das Leid der Zivilbevölkerung an der Front und die Lage in Regionen wie Cherson
– Den Verlust von Human- und Bildungskapital bei ukrainischen Kindern
– Den dramatischen Bevölkerungsrückgang und die ökonomische Lage der Ukraine
– Kritik an Wolodymyr Selenskyjs Maximalforderungen und Vorwürfe von Korruption
– Die Kriminalisierung von Friedensforderungen und Kritik an der internen Meinungsfreiheit
– Das Scheitern von Sanktionen und die Grenzen westlicher Eskalationsstrategien
– Die Forderung nach diplomatischen Lösungen und einem Ende des Abnutzungskrieges
„Frieden kann nicht prorussisch sein. Frieden ist der einzige Weg aus der Krise.“ – Julija Mendel
Die Rede verbindet persönliche Schilderungen und direkte Erfahrungen aus dem Zentrum der ukrainischen Macht mit einem Appell an die europäische Politik, Verhandlungen über eine endlose militärische Eskalation zu stellen.
Kapitel
00:00 – Julija Mendel über ihre Rolle und den Bruch mit der Kiewer Linie
02:30 – Die Realität des Krieges: Kinder ohne Bildung und Zukunft
05:15 – Kampf ums Überleben: Die Lage an der Front und in Cherson
08:40 – Großmacht-Ideen vs. Rettung der Ukraine
11:30 – Gekündigte Vereinbarungen und Selenskyjs Maximalforderungen
14:00 – Die bittere Demografie: Der schrumpfende Staat
16:45 – Zerstörte Wirtschaft und wachsende Abhängigkeit
19:10 – „Frieden kann nicht prorussisch sein“: Meinungsfreiheit unter Druck
22:00 – Zwangsmobilisierung und Korruption im Führungszirkel
24:45 – Aufrüstung, Feindbilder und westliche Illusionen
28:15 – Scheitern der Sanktionen und Notwendigkeit von Diplomatie
31:00 – Autokratische Tendenzen und Repression gegen Friedensstimmen
33:20 – Das finnische Modell vs. Afghanistan-Szenario
34:50 – Schlussappell an Europa: Verhandlungen statt Zerstörung
35:40 – Danksagung
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Quelle:
- YouTube-Video - „Ihr wisst nichts über diesen Krieg“ – Julija Mendel rechnet mit Kiew ab
- YouTube-Video - «Selenskyj ist ein Verräter»: Hans Neuhoff (AfD) im Gespräch mit Julija Mendel und Roger Köppel
- YouTube-Video - Was plant Washington mit Julija Mendel? Patrik Baabs Analyse aus Straßburg
Siehe dazu auch: