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Wer ein Problem mit Schwarz-Rot-Gold hat, hat gleichermaßen auch ein sehr großes Problem mit Einigkeit und Recht und Freiheit. Warum sich die Feindschaft gegen die deutschen Farben gegen das Fundament Deutschlands selbst richtet:

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Wie verfassungsfeindlich können Linke sein? Ja.

Die Abneigung gegen Schwarz-Rot-Gold ist ein politisches Bekenntnis gegen das Eigene. Wer die deutsche Fahne ausgerechnet dort für störend hält, wo angeblich die deutsche Demokratie verteidigt wird, beansprucht längst das Recht für sich, Deutschland nach ideologischer Gefälligkeit umzudefinieren: Das Land soll genau nur so lange bleiben, wie es zahlt, organisiert und haftet; seine Bürger sollen sich jedoch weder auf eine gemeinsame nationale Identität noch auf deren Symbole berufen. Wer Schwarz-Rot-Gold nicht erträgt, dem geht es deshalb am Ende auch nicht um Einigkeit und Recht und Freiheit.

Hinter dieser Feindschaft steht seit Jahrzehnten ein antideutsches Milieu, das dieses Land verachtet und seine Auflösung in immer größeren politischen Gebilden für den einzig anzustrebenden Fortschritt hält. Dort hat man mit Einigkeit nichts am Hut, weil schon die Vorstellung eines zusammengehörenden deutschen Volkes als verdächtig gilt. Ebenso wenig mit Recht, sobald es den eigenen Zielen Grenzen setzt. Mit Freiheit am allerwenigsten, sobald Menschen Meinungen äußern, Parteien wählen oder Überzeugungen vertreten, die außerhalb des eigenen ideologischen Korridors liegen.

Die Abneigung gegen Schwarz-Rot-Gold ist deshalb in diesem Milieu nur folgerichtig. Diese Farben stehen für genau das, was man bekämpft: Deutschland als eigenständige politische Gemeinschaft mit einem Staatsvolk, einer Rechtsordnung und dem Anspruch seiner Bürger auf Freiheit. Wer dieses Land hasst, hasst auch seine Farben. Und wer Einigkeit und Recht und Freiheit in der politischen Praxis bekämpft, sollte sich nicht als Verteidiger der Demokratie aufspielen.

Wer Schwarz-Rot-Gold aus seiner angeblichen Demokratiesphäre heraushalten will, verrät damit vor allem, welche Art von Demokratie er meint: Keine. Er will auch keine Einigkeit, gibt wenig auf das Recht und noch viel weniger auf Freiheit.

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