'.........

Peter Hahne kommt von den Kundgebungen in Mecklenburg-Vorpommern – Ueckermünde, Güstrow, Waren an der Müritz – und beschreibt eine Stimmung, die er in über fünfzig Jahren an vorderster Front so nicht erlebt hat: Entsetzen über CDU und Bundesregierung, überlagert von der Hoffnung, mit der Wahl etwas ändern zu können. Seit Sachsen-Anhalt, sagt er, sei die alte Losung „eine Stimme für die AfD ist verloren" vorbei.

Die Regierungserklärung im Bundestag nennt Hahne „ein Waterloo für den Merz": Der Kanzler beende seine Rede mit dem Brief eines Theologen und lobe Tafeln und Suppenküchen als Leistung – während sich die eigenen Leute für das Spitzenpersonal schämten. In Sachsen-Anhalt reiße der Wahlverlierer Sven Schulze den Fraktionsvorsitz an sich und spalte die geschrumpfte Fraktion; in Mecklenburg-Vorpommern stehe mit Philipp Amthor „das Aushängeschild der CDU und gleichzeitig der wichtigste Mann im Kanzleramt" an der Spitze. Hahnes Prognose für Sonntag: Die CDU könne unter die Fünf-Prozent-Hürde fallen – „Sie wird auch niemand retten."

Was Ulrich Siegmund anders gemacht hat als alle vor ihm, warum die politische Sprache verroht – und was Hahne nach all dem bleibt: „Mir reicht es schon, wenn wir endlich wieder normal werden."

Peter Hahne war mehr als drei Jahrzehnte beim ZDF, zuletzt als Moderator von „Berlin direkt" und der Sendung „Peter Hahne". Heute ist er Publizist und Buchautor. Das Gespräch führte Vadim Derksen.

Peter Hahne können Sie persönlich treffen am 8. Oktober in Bünde (Westfalen) bei einer Kundgebung mit dem Lebensrechtler Prof. Dr.Paul Cullen.

00:00 Stimmung im Osten

05:41 Waterloo im Bundestag

18:19 Der Siegmund-Effekt

24:35 Die CDU retten?

33:30 Prognose für Sonntag.

.........'

Quelle:

Siehe dazu auch: